2.1.1 ALEX: A Catalog of Electronic Texts on the Internet 
Hinter dem Namen ALEX verbirgt sich ein Katalog elektronischer Texte.
Gegründet wurde er 1993/94 von Hunter Monroe und enthält heute rund 2.000
Einträge. Die Texte wurden nicht speziell für diesen Dienst erfaßt, sondern
liegen auf unterschiedlichen (Gopher-)12 Servern. Dadurch ergeben sich für den
Nutzer weitreichende Recherchemöglichkeiten. Zum einen kann er direkt einen
Suchbegriff eingeben zum andern gibt es Ordner, in denen die Inhalte des
Katalogs nach bestimmten Gesichtspunkten vorsortiert sind. Der Nutzer kann
sich die Inhalte nach Autoren, Jahreszahl, Host13, Sprache, Themen oder Titel
abrufen und so den gewünschten Text finden.14 Das alles funktioniert sehr
schnell und wenn man den Text auch nicht findet, so hat man doch die
Sicherheit, daß er nicht enthalten ist.15 

In wiefern diese elektronischen Texte über das Netz ihre Leser finden ist leider
nicht nachvollziehbar. Dennoch erscheint es zweifelhaft, daß viele der
Internetnutzer zu der Zielgruppe gehören, die sich für diese Art der Literatur
interessieren. Denn es handelt sich ausnahmslos um ältere Literatur, deren
Schutzrechte bereits erloschen sind.16 Ein Zusatznutzen durch die elektronische
Form entsteht nicht. Die Texte können, wie jede Printpublikation auch, „nur“
gelesen werden. Lediglich die Recherchemöglichkeit und die Tatsache, daß der
Dienst kostenlos angeboten wird, unterscheidet diese elektronischen Texte von
traditionellen Büchern.17